Der gemeinnützige Verein

Seit 1975 ist der Fördererverein Heerstraße Nord e.V. Wegbereiter für neue soziale Projekte. Durch seine Ideen, sein Engagement und seine qualifizierten Mitarbeiter sorgt er für die Betreuung und soziale Integration älterer Menschen in Spandau.

Die Angebotsvielfalt des Förderervereins entwickelte und erweiterte sich kontinuierlich aufgrund der unterschiedlichen Bedarfssituationen der Bewohner des Quartiers. Demzufolge gliedert sich die Angebotsstruktur in vielfältige soziale und gesundheitspflegerische Aufgaben des ambulanten sowie teilstationären Sektors. Darüber hinaus verfügt der Fördererverein über eine große Palette von niedrigschwelligen Angeboten.

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Vorstand und Geschäftsführung

Der Fördererverein Heerstraße Nord e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und wird von einem gewählten, ehrenamtlichen Vorstand geführt.

Geschichte

Lachender Herr mit Pflegedienstleiterin Frau Nielbock

Die Siedlung Heerstraße Nord wurde Ende der 1960er Jahre als sozial gemischtes Wohngebiet für 17.000 Menschen geplant und bis 1978 gebaut. Mit Unterstützung des Spandauer Bezirksamtes und der evangelischen Gemeinde gründeten sozial engagierte Bewohner im Jahr 1975 den Fördererverein. Gemeinsam wollten sie etwas für gute Nachbarschaft und Gemeinschaft im Kiez sowie ein aktives Leben im Alter tun. 1978 zog der Fördererverein in die Obstallee 22 c ein, wo sich noch heute die Geschäftsstelle sowie Aktivitäts- und Gruppenräume befinden. Im Jahr 1981 eröffnete der Fördererverein die erste Sozialstation Berlins und 1984 die bundesweit erste Krankenwohnung.

1975 gründeten engagierte Menschen aus dem Kiez, der Kirchengemeinde und dem Gesundheitswesen einen auf dieses Wohngebiet begrenzten, eingetragen Verein. Dieser machte sich zur Aufgabe, älteren Spandauern Hilfe zu leisten. Anfangs eröffnete er Seniorenklubs und Selbsthilfegruppen wie auch Begegnungs- und Betätigungsmöglichkeiten.

Mit der Eröffnung der ersten Sozialstation Berlins entwickelte der Verein 1981 die bis dahin geleistete Arbeit der kirchlichen Gemeindeschwestern organisatorisch und inhaltlich weiter. Als neuartiges Modellprojekt innerhalb der Bundesrepublik Deutschland wurde 1984 die Krankenwohnung erprobt, welche seit 1988 als Regelangebot für Kurzzeitpflege und ausgelagerte häusliche Krankenpflege geführt wird. Es folgten ein Mobilitätshilfedienst im Jahr 1988, eine gerontopsychiatrische Tagespflege 1994, eine Wohngemeinschaft für demenziell erkrankte Menschen sowie verschiedene Handlungsfelder und Projekte, die das Leistungsspektrum ergänzten.

Der Fördererverein gründete 2008 gemeinsam mit dem „Gemeinschaftshospiz Christophorus gGmbH“ die „Christophorus ambulante Dienste - Heerstraße Nord gGmbH“ zur speziellen Versorgung von Palliativpatienten.

Die jahrzehntelange Arbeit für die Menschen in unserem Quartier hat dazu geführt, dass der Fördererverein nicht nur im Bereich Heerstraße, sondern im gesamten Bezirk einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat. Das unverwechselbare Corporate Design und die ständige Präsenz im Bezirk durch öffentliche Auftritte und Veröffentlichungen in diversen Publikationen haben dem Fördererverein ein Gesicht gegeben, das nicht nur unsere Kunden kennen.